TOP Ö 7.3: Kalkschmiede* – Zukunft für den Norden des Stadtteils Kalk
Gemeinsamer Antrag der SPD-Fraktion, der CDU-Fraktion und der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen vom 23.10.2012

Beschluss: geändert beschlossen

Bezirksbürgermeister Thiele stellt den gemeinsamen Antrag mit der Änderung, dass in Ziffer 2 die Worte „gemäß der Konkretisierung des Schulentwicklungsplans Köln 2012“ gestrichen werden, zur Abstimmung:

Beschluss:

Die Bezirksvertretung begrüßt die Arbeit der Kalkschmiede* und der Montag Stiftung Urbane Räume, denen es in den vergangenen drei Jahren ohne weitere städtische finanzielle Förderung gelungen ist, ein Netzwerk der Akteure aufzubauen und wichtige Teilerfolge zum Aufbau eines integrierten Handlungskonzeptes für diesen Sozialraum vorzuweisen. Bewohnerbefragung, Bildungsatlas Kalk, Veedelshausmeister Kalk Nord, Gestaltung des Wohnumfeldes, Mieterbüro, Zukunftsschmieden, „Kalk tauscht“, Entwicklungsszenarien Max-Albermann-Schule sind nur einige Beispiele. Die Bezirksvertretung Kalk spricht sich mit Nachdruck für die Fortsetzung dieser erfolgreichen Arbeit in einer weiteren Projektstufe aus und bitte die Verantwortlichen der Stiftung, die entsprechenden Rahmenbedingungen zu schaffen.

 

Die Bezirksvertretung Kalk legt zudem im nächsten Entwicklungsschritt den Schwerpunkt der Zukunftsgestaltung im Sozialraum Kalk–Nord auf die Ausbildung der Kinder und Jugendlichen. Die Bezirksvertretung bittet vor diesem Hintergrund die Verwaltung im Zusammenwirken mit der Kalkschmiede* und den örtliche Akteuren nachfolgenden Maßnahmen zu ergreifen:

 

1.      Es ist eine institutionalisierte Beteiligungsstruktur zu entwickeln, mit der die Eltern über das Bildungssystem und die verschiedenen Bildungswege informiert werden und ihnen Mut gemacht wird, Jungen und Mädchen zu höheren Bildungsabschlüssen zu führen.

2.      Für den Standort der 2012 geschlossenen Max-Albermann-Schule ist ein Nutzungskonzept zu entwickeln, welches den dringenden Bedarf nach angemessenen Schulangeboten im Sozialraum deckt.

3.      Es sind Möglichkeiten zu prüfen, den Schulstandort zu einem Nachbarschafts- und Bildungszentrum zu entwickeln, das Schule, Elternarbeit, interkulturelle Kompetenz, Gemeinwesenarbeit und Jugendarbeit Institutionen übergreifend vernetzt.

  1. Es ist ein dauerhafter Standort für die kommunale Jugendeinrichtung, ggfs. im Zusammenwirken mit örtlichen Wohnungsbaugesellschaften, zu sichern und den finanziellen Rahmen für den sicheren Betrieb dieser Einrichtung über die laufenden projektbezogenen Finanzierungen hinaus zu ermöglichen.

Abstimmungsergebnis:

Einstimmig zugestimmt.

 

Die Bezirksvertretung Kalk nimmt die Mitteilung zu TOP 10.2.7 zur Kenntnis.