Alle Altglascontainer werden von der Firma REMONDIS gegen neue Behälter eines anderen Systems ausgetauscht. In der Tagespresse wurde bereits berichtet. Verteilt im Kölner Stadtgebiet stehen derzeit rund 4.000 Behälter verschiedener Größen. Die neuen und sauberen Behälter schaffen einen ansprechenden Gesamteindruck der Sammelstandorte und verbessern damit auch das gesamtstädtische Erscheinungsbild (s. anliegende Fotos; hierzu ein Hinweis: Die auf den neuen Behältern abgebildeten Aufkleber entsprechen nicht den später tatsächlich aufgebrachten Aufklebern, die Musterbehälter sind seitens des Herstellers beispielhaft beklebt).

 

Die Firma REMONDIS plant, mit dem Austausch frühestens im August 2013 zu starten. Fortlaufend werden dann täglich an drei bis vier Standorten insgesamt rund 12 alte Behälter durch neue ersetzt. Sollte der Betriebsausschuss Abfallwirtschaftsbetrieb der Stadt Köln dem Pilotprojekt zur Aufstellung von Altkleidercontainern im Stadtbezirk Ehrenfeld zustimmen, beabsichtigt die Verwaltung, mit dem Austausch der Altglascontainer ebenfalls im Stadtbezirk Ehrenfeld zu beginnen. Dem wird die Innenstadt (linksrheinisch) folgen. Nach dem derzeitigen Stand der Planung soll anschließend im Uhrzeigersinn mit den Stadtbezirken Chorweiler, Nippes, Mülheim, Innenstadt rechtsrheinisch, Kalk, Porz, Rodenkirchen und Lindenthal fortgefahren werden.

 

Das gewählte System der Firma Schäfer bietet folgende Vorteile gegenüber den Alternativsystemen:

 

-          Die gestanzten Oberflächen erschweren eine Plakatierung der Behälter.

-          Außerhalb der informativen Aufkleber verbleibt auf den Behältern nur eine relativ kleine, für Graffiti-Sprayer wenig attraktive Fläche.

-          Die abgeschrägten Oberflächen bieten kaum Abstellfläche für Altglas.

-          Die Behälter sind mit einer besonders guten und langlebigen Lärmdämmung der Lärmschutzklasse 1 ausgestattet.

-          Material und Konstruktion der Behälter sind von hoher Qualität.

-          Die Behälterkonstruktion ermöglicht eine schnelle und einfache Leerung mit dem positiven Nebeneffekt einer geringen Verkehrsbelastung.

-          Die Einwurföffnungen bieten kaum Angriffsfläche für Beschädigungen von Flaschensammlern.

-          Es handelt sich um ein etabliertes und bewährtes Behältersystem mit einer langen Referenzliste anderer Kommunen und Städte in Deutschland und den Nachbarländern.

 

Die im Stadtgebiet vorhandenen sechs Standorte mit Betoneinhausungen und die 13 Standorte mit je zwei Litfasssäulen der Firma JCDecaux bleiben unverändert.

 

 

Gez. Reker

 


Die Bezirksvertretung Porz nimmt die Mitteilung der Verwaltung zur Kenntnis.

Nachfrage der SPD-Fraktion:

Die SPD-Fraktion bittet um Erläuterung, in wie fern bei der Konstruktion der neuen Altglascontainer auch auf die Praktikabilität bei der Nutzung durch Rollstuhlfahrer geprüft wurde, bzw. ob über eine Optimierung der Altglascontainer für die Nutzung dieser Bevölkerungsgruppe nachgedacht wurde.