TOP Ö 8.1.2: Ehemalige Trauerhalle auf dem Weißer Friedhof: Standort für ein Kolumbarium (Pilot); Antrag der Fraktion Die Grünen

Beschluss: geändert beschlossen

- Mündlicher Ersetzungsantrag der CDU-Fraktion

- Mündlicher Änderungsantrag der Fraktion Die Grünen

1. Beschluss: (Ersetzungsantrag)

Die Bezirksvertretung Rodenkirchen bekräftigt ihren Beschluss, die alte Trauerhalle auf dem Friedhof in Weiß als Zeitzeugnis dauerhaft zu erhalten und sie in eine Nutzung als Kolumbarium zu überführen.

Die Verwaltung wird gebeten, bei der nächsten Änderung der Friedhofssatzung, Kolumbarien als zusätzliche Bestattungsform vorzusehen. Weiterhin wird die Verwaltung gebeten unter Beteiligung der Dorfgemeinschaft Weiß und unter Berücksichtigung des hier gemachten Angebots, zeitnah Vorschläge zu unterbreiten, wie und unter welchen Bedingungen die alte Trauerhalle Weiß – die sich derzeit im Besitz der Gebäudewirtschaft befindet – in ein Kolumbarium überführt werden kann. Dabei ist die Dorfgemeinschaft Weiß als Kooperationspartner vorzusehen. Die bisher vorgelegten Kalkulationen sind zu überprüfen.

Abstimmungsergebnis:

Mehrheitlich gegen die Stimmen der CDU-Fraktion bei Enthaltung der FDP-Fraktion abgelehnt.

 

 

Die Bezirksvertretung Rodenkirchen beschließt anschließend folgenden geänderten Antrag:

2. Beschluss:

Die Verwaltung wird gebeten, eine Idee für einen „Pilotversuch Kolumbarium“ zu entwickeln. Hierbei sind folgende Rahmenbedingungen zu berücksichtigen:

·         Grobe Beschreibung eines Angebots, das den Bedarf für diese neue Bestattungsform abdeckt.

·         Als Ort für die Abdeckung der linksrheinischen Nachfrage, insbesondere dieses Bezirkes, ist die ehemalige Trauerhalle auf dem Weißer Friedhof vorzusehen.

·         Für die erforderliche Grundsanierung des Gebäudes ist das entsprechende Angebot der DG Weiß zu berücksichtigen. Eine Abstimmung mit dem Amt für Denkmalschutz ist festzuschreiben. Die Form der anschließenden Übertragung des Geleisteten an die Stadt Köln ist aufzuzeigen.

·         Die für ein Kolumbarium nötigen Inneneinbauten sind durch die städtische Gebäudewirtschaft vorzunehmen.

 

 

 

 

 


Abstimmungsergebnis:

Einstimmig bei Enthaltung der CDU-Fraktion zugestimmt.