TOP Ö 7.2: Kulturstandort stärken – Halle Kalk erhalten!
Antrag der SPD-Fraktion vom 14.04.2015

Beschluss: geändert beschlossen

Bezirksbürgermeister Thiele lässt zunächst über die Ziffer 3 des SPD-Antrages in der durch den Änderungsantrag der Fraktion DIE LINKE. geänderten Fassung abstimmen:

Beschluss:

3.      Für die dann notwendige Neuplanung für das Gebiet um die abgerissenen Hallen 76 und 77 wird die Verwaltung beauftragt, den vertraglich mit der Ludwig Stiftung für Kunst und internationale Verständigung GmbH vereinbarten Bau einer dauerhaften Ausstellungshalle im rrh. Köln für die eingelagerte „Ludwig-Sammlung“ an diesem Standort zu realisieren.

Hierbei soll geprüft werden, ob dieses neue Bauwerk auch ergänzend zur Schaffung von Wohnraum für Auszubildende geeignet ist.

Insgesamt ist die weitere positive Entwicklung der gegenüberliegenden Industrieflächen zwischen der Neuerburgstraße und der Dillenburger Straße zu berücksichtigen.

 

Abstimmungsergebnis:

Einstimmig bei Enthaltung der CDU-Fraktion, der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen und der Bezirksvertreter Hooghoughi (FDP), Eierhoff (AfD) und Fiedler (pro Köln) zugestimmt.

Anschließend stellt er die verbleibenden Ziffern des SPD-Antrages in der durch den Änderungsantrag der Fraktion DIE LINKE. geänderten Fassung zur Abstimmung:

Beschluss:

0.      Die Verwaltung möge prüfen, mit welchen Maßnahmen, die sich im Bereich des Zumutbaren befinden, der Erhalt der Hallen zu sichern ist. Hierbei heißt eine angebliche Nichtfinanzierbarkeit nach geltender Rechtsprechung ja nicht automatisch, dass einem die Erhaltung eines Denkmals nicht zugemutet werden darf.

 

1.      Die „Halle Kalk“ (Halle 75) am Ottmar-Pohl-Platz in Köln-Kalk ist auch im Fall angrenzender Abrissarbeiten der Hallen 76 und 77 als Kunst-, Kultur-, Tanz- und Veranstaltungshalle als wichtige Institution für den Stadtteil Kalk und das rrh. Köln zu erhalten.

 

2.      Bei den eventuell notwendigen Abrissarbeiten der angrenzenden Hallen 76 und 77 zwischen der Neuerburgstraße und dem Ottmar-Pohl-Platz ist der Erhalt der „Halle Kalk“ (Halle 75) und die Verhinderung von möglichen Schäden durch die Verantwortlichen mit allen notwendigen baulichen und finanziellen Maßnahmen sicherzustellen.

 

4.      Die historische Krananlage am Ottmar-Pohl-Platz ist nach Möglichkeit zu erhalten und in die künftigen Planungen zu integrieren, um die historische und industrielle Entwicklung des Stadtteils bildhaft zu erhalten.

 

5.      Die Container, die zwischenzeitlich zur Unterbringung des mittlerweile stillgelegten Kantinenbetriebs auf dem Ottmar-Pohl-Platz genutzt wurden, sind kurzfristig zu entfernen.

 

6.      Dem Kultur-, Liegenschafts- und Stadtentwicklungsausschuss ist dieser Beschluss der Bezirksvertretung Kalk zur weiteren Beratung vorzulegen.

 

Abstimmungsergebnis:

Mehrheitlich gegen die CDU-Fraktion bei Enthaltung der Bezirksvertreter Eierhoff (AfD) und Fiedler (pro Köln) zugestimmt.

Abschließend lässt Bezirksbürgermeister Thiele über den so geänderten gesamten Antragstext abstimmen:

Beschluss:

0.      Die Verwaltung möge prüfen, mit welchen Maßnahmen, die sich im Bereich des Zumutbaren befinden, der Erhalt der Hallen zu sichern ist. Hierbei heißt eine angebliche Nichtfinanzierbarkeit nach geltender Rechtsprechung ja nicht automatisch, dass einem die Erhaltung eines Denkmals nicht zugemutet werden darf.

 

1.      Die „Halle Kalk“ (Halle 75) am Ottmar-Pohl-Platz in Köln-Kalk ist auch im Fall angrenzender Abrissarbeiten der Hallen 76 und 77 als Kunst-, Kultur-, Tanz- und Veranstaltungshalle als wichtige Institution für den Stadtteil Kalk und das rrh. Köln zu erhalten.

 

2.      Bei den eventuell notwendigen Abrissarbeiten der angrenzenden Hallen 76 und 77 zwischen der Neuerburgstraße und dem Ottmar-Pohl-Platz ist der Erhalt der „Halle Kalk“ (Halle 75) und die Verhinderung von möglichen Schäden durch die Verantwortlichen mit allen notwendigen baulichen und finanziellen Maßnahmen sicherzustellen.

 

3.      Für die dann notwendige Neuplanung für das Gebiet um die abgerissenen Hallen 76 und 77 wird die Verwaltung beauftragt, den vertraglich mit der Ludwig Stiftung für Kunst und internationale Verständigung GmbH vereinbarten Bau einer dauerhaften Ausstellungshalle im rrh. Köln für die eingelagerte „Ludwig-Sammlung“ an diesem Standort zu realisieren.

Hierbei soll geprüft werden, ob dieses neue Bauwerk auch ergänzend zur Schaffung von Wohnraum für Auszubildende geeignet ist.

Insgesamt ist die weitere positive Entwicklung der gegenüberliegenden Industrieflächen zwischen der Neuerburgstraße und der Dillenburger Straße zu berücksichtigen.

 

4.      Die historische Krananlage am Ottmar-Pohl-Platz ist nach Möglichkeit zu erhalten und in die künftigen Planungen zu integrieren, um die historische und industrielle Entwicklung des Stadtteils bildhaft zu erhalten.

 

5.      Die Container, die zwischenzeitlich zur Unterbringung des mittlerweile stillgelegten Kantinenbetriebs auf dem Ottmar-Pohl-Platz genutzt wurden, sind kurzfristig zu entfernen.

 

6.      Dem Kultur-, Liegenschafts- und Stadtentwicklungsausschuss ist dieser Beschluss der Bezirksvertretung Kalk zur weiteren Beratung vorzulegen.


Abstimmungsergebnis:

Mehrheitlich gegen die CDU-Fraktion bei Enthaltung der Bezirksvertreter Eierhoff (AfD) und Fiedler (pro Köln) zugestimmt.

Die Bezirksvertretung Kalk nimmt die Mitteilung unter Punkt 10. 2.9 zur Kenntnis.