TOP Ö 2.1.3: Zwischenstand - Planungen zu einem Silvesterprogramm im Umfeld des Kölner Doms

Nachtrag: 24.10.2016

Zusatz: - zugesetzt -

Beschluss: Kenntnis genommen

Der Hauptausschuss nimmt die Mitteilung der Verwaltung zur Kenntnis.

 

Frau dos Santos-Herrmann äußert, dass die SPD-Fraktion über die Vorlage erfreut sei. Sie fragt hinsichtlich der angefragten und bereits ausgebuchten Künstlerinnen und Künstler, ob bereits vor September mit der konkreten Planung hierzu begonnen worden sei.

 

Frau von Bülow fragt, wie die konkrete Weiterplanung aussehe.

 

Herr Detjen äußert Irritation über den Beitrag der SPD. Er gehe davon aus, dass man nicht auf den von ihm kritisierten Schutzraum im Umkreis von 80 Metern verzichte. Er regt an, diesen Schutzraum zu einem späteren Zeitpunkt noch einmal zu überdenken.

 

Herr Petelkau merkt an, dass die CDU-Fraktion es sehr begrüße, dass ein angemessenes Kulturprogramm installiert werden solle. Er fragt, unter wessen Federführung die Vorbereitungen liefen.

 

Herr Wieneke berichtet, dass erste Konzeptvorschläge, die vor mehreren Monaten eingereicht worden seien, aufgrund des zu diesem Zeitpunkt noch fehlenden Sicherheitskonzeptes verworfen worden seien. Die Priorität habe auf der Entwicklung und Abstimmung des Sicherheitskonzeptes gelegen. Parallel habe man intern mit den Planungen begonnen. Silvesterveranstaltungen würden jedoch in aller Regel mit einer sehr langen Vorlaufzeit organisiert. Hätte man z.B. große Konzerte o.ä. organisieren wollen, hätte man sehr frühzeitig damit beginnen müssen. Dennoch habe man gezielt Anfragen an Künstlerinnen und Künstlerinnen gestellt – von diesen sei Interesse bekundet worden, jedoch seien sie bereits ausgebucht. Man konzentriere sich nun auf die Planung einer guten Illumination. Herr Wieneke erklärt, dass man ein Budget im sechsstelligen Bereich benötige und kündigt eine Beschlussvorlage hierzu an.

 

Frau Jahn bekräftigt, dass die gewählte Priorisierung (zuerst Sicherheit, dann inhaltliche Konzeption) richtig sei.

 

Frau dos Santos-Herrmann äußert, dass die SPD-Fraktion aufgrund der Presseberichterstattungen der Auffassung gewesen sei, dass eine deutlich enger gefasste Sicherheitszone rund um den Dom als die nun anvisierten 80 Meter geplant/überlegt worden seien – dies habe die SPD-Fraktion abgelehnt.

 

Frau Oberbürgermeisterin Reker betont, dies sei so zu keinem Zeitpunkt geplant gewesen.

 

Herr Frank merkt an, dass die Konzeption eines guten Sicherheitskonzeptes im Sinne Aller sein sollte und dies auch mit der Polizei abzustimmen gewesen sei. Die Ausnahmesituation bestehe darin, dass die Welt an Silvester auf Köln schauen werde. Da das Sicherheitskonzept nun stehe, gehe es nun darum, welche Bilder man in die Öffentlichkeit sende.