TOP Ö 8.1.5: Ausgestaltete Neugestaltung des "Riehler Plätzchens"
- Antrag der SPD-Fraktion -

Beschluss: geändert beschlossen

Beschluss:

 

1.    Die Bezirksvertretung beauftragt die Stadtverwaltung, Vorschläge zur grundlegenden Neugestaltung und Verschönerung des Riehler Plätzchens zu entwickeln und in einer öffentlichen Veranstaltung in der Riehler Bevölkerung zur Diskussion zu stellen, bevor Entscheidungen zur Realisierung in Bezirksvertretung und Rat  zu treffen sind.

2.    Bei der Neugestaltung sollen folgende Eckpunkte beachtet werden, die in der nachfolgenden Begründung erläutert werden:

a.    Parken: Vorhandene legale Auto-Parkplätze sollen in ihrer Anzahl erhalten, aber in einem Bereich der Platzfläche konzentriert und um die Funktionen stationäres Carsharing und E-Ladestationen erweitert werden.

b.    Als Pilotprojekt möge die Verwaltung prüfen, ob eine bestimmte Anzahl Parktaschen (bspw. 10) für Kleinfahrzeuge angelegt werden können, indem sie kleiner sind als die üblichen Parktaschen und baulich so gestaltet werden, dass größere Fahrzeuge keinen Platz finden.

c.    Grünflächen: Der Platz soll insgesamt einen „grünen Charakter“ erhalten und ökologisch aufgewertet werden, bspw. durch Staudenbeete statt Rasen, heimische Gehölze, mehr Bäume, Ausweitung und Umgestaltung der Grünfläche, alternative Nutzungsformen (urban gardening, essbare Stadt, Flächen für Patenschaften) etc..

d.    Platzgestaltung: Der Straßenraum ist zugunsten der Platzfläche zu reduzieren, Mobiliar wie Kleidersammlung, Altglascontainer (unterflur) und eine mögliche öffentliche Toilette randseitig zu platzieren, attraktive Abstellmöglichkeiten für Fahrräder zu schaffen und der Parkplatz ist nach Möglichkeit durch eine Sichtbarriere (bspw. eine Hecke) von der Platzfläche zu trennen.

e.    Bei der Neuausweisung der Stellplätze muss die Möglichkeit gesichert bleiben, auf der Platzfläche das Festzelt der Riehler Schützen auszustellen und das Sommerfest der RIG durchzuführen.

 

3.    Als erste dringliche Umsetzungsmaßnahme sind vorab die bestehenden Flächen der Außengastronomie (vor Café Ahlsen, Gaststätte Körner‘s) fußgängerfreundlich, stolperfrei und optisch ansprechend zu pflastern.

4.    Die Verwaltung wird gebeten zu prüfen, ob Fördermittel in Anspruch genommen werden können.

 


Abstimmungsergebnis:

Bei Enthaltung von Pro Köln einstimmig beschlossen.