TOP Ö : Offene Jugendeinrichtung auf dem Clouthgelände – jahrelange Planungen auch umsetzen

Nachtrag: 07.12.2016

Beschluss: endgültig abgelehnt

Beschluss (Ergänzungen kursiv und fett):

 

Der Jugendhilfeausschuss der Stadt Köln beschließt eine zusätzliche Jugendeinrichtung im Stadtbezirk Nippes. Diese wird von einem Investor in der Größe von 450 qm Nutzfläche auf dem Clouth Areal errichtet. Die Jugendeinrichtung wird voraussichtlich 2018 ihren Betrieb aufnehmen und in Trägerschaft der Jugendzentren Köln gGmbH geführt. Grundlage für die Übernahme der Trägerschaft der JugZ GgmbH ist das von der JugZ gGmbH in Zusammenarbeit mit dem ComputerProjekt Köln e.V. erstellte Konzept für die Jugendeinrichtung „Open Source“.

 

Der Rat der Stadt Köln beschließt einen Zuschuss in Höhe von 213.420,00 Euro an die Jugendzentren gGmbH zum Betrieb der Jugendeinrichtung ab 2018 sowie einmalig in 2018 konsumtive Aufwendungen für die technische Ausstattung zur Umsetzung der medienpädagogischen Spezialisierung in Höhe von 40.000,00 Euro.

 

Gleichzeitig beschließt der Rat die Bezuschussung einer Personalstelle für die Erweiterung der An-gebote der bildenden Kunst des Kölner Spielewerkstatt e.V. in Höhe von 65.500,00 Euro.

 

Der Jugendhilfeausschuss beauftragt die Verwaltung, gemeinsam mit dem Jugendfilmclub Köln e.V. (JFC e.V.), für diesen neue und adäquate Räumlichkeiten im Rahmen des derzeitigen Budgets zu suchen, um die derzeit schwierige Unterbringungssituation des Vereins zu verbessern.

 

Die erforderlichen Mittel sind im Rahmen des Haushaltsplanaufstellungsverfahrens 2018 im Teilplan 0604 – Kinder- und Jugendarbeit, Teilplanzeile 15 – Transferaufwendungen zu berücksichtigen.

 

 


b)    Mit Annahme des Änderungsantrags der Fraktionen CDU, Bündnis 90/ Die Grünen und FDP unter Punkt a), wonach das jfc Medienzentrum e.V. das auf dem Clouth-Gelände zu errichtende Gebäude beziehen soll,
gilt der Änderungsantrag der SPD-Fraktion, wonach die Einrichtung Open Source der JugZ GgmbH in Kooperation mit dem Computerprojekt Köln e.V. dort einziehen soll, als mehrheitlich abgelehnt.