TOP Ö : Änderungsantrag der Fraktionen CDU, Bündnis 90/Die Grünen und der Gruppe GUT

Nachtrag: 21.05.2019

Zusatz: zugesetzt

Beschluss: ungeändert beschlossen

III. Ersetzungsantrag der Fraktionen CDU, Bündnis 90/ Die Grünen und der Gruppe GUT

Beschluss:

Der Beschlussvorschlag wird wie folgt ersetzt:

Der Rat der Stadt Köln nimmt das vorgestellte Veranstaltungskonzept zur Kenntnis und beauftragt die Verwaltung, sich mit dem durch die folgenden Maßgaben geänderten Konzept für den NRW-Tag zu bewerben:

Vielfalt:

Die Vielfalt des Landes NRW und der Gastgeberstadt Köln werden durch vielfältige kulturelle Angebote präsentiert und zeigen die komplette Breite von Vereinen und Initiativen des bürgerschaftlichen Engagements aus Köln und NRW. Dies gilt für musikalische Darbietungen genauso wie für andere Präsentationen. Köln ist eine Diversity-Stadt, und zeigt dies auch. Alle Kölner Gruppen und Initiativen, die sich durch Ihr gesellschaftliches Engagement in der Stadt auszeichnen, können sich beteiligen.

Mobilität:

Die Planungen der Verwaltung zu autofreien Tagen (Mitteilung 2143/2018) werden bei der Durchführung des NRW-Tages berücksichtigt. Dies gilt sowohl für die An- und Abreise als auch die Innenstadt selbst. Zur Unterstützung der autofreien Innenstadt wird der fahrscheinlose Tag 2020 am NRW-Tag stattfinden, unterstützend sorgt das Land NRW für günstige Anreise-Möglichkeiten mit der Bahn.

Nachhaltigkeit:

Die Organisation des NRW-Tages erfolgt nach den UN-Zielen für Nachhaltigkeit, zu denen sich der Rat bereits 2017 bekannt hat. Die Veranstaltung wird somit ein „Zero-Waste“-Konzept verfolgen und klimaneutral ausgerichtet. Sowohl das gastronomische Angebot als auch weitere Beschaffungen, die für den NRW-Tag benötigt werden, orientieren sich an den Kriterien des Fair-Trades und dem Gebot der CO2- und Müllvermeidung. Bevorzugt sind Waren und Dienstleistungen aus dem regionalen Umfeld, beziehungsweise aus dem regionalen Umfeld NRWs zu beziehen.

Das Veranstaltungskonzept soll so konzipiert sein, dass die aufzuwendenden städtischen Mittel im Vergleich zum Verwaltungsvorschlag reduziert werden können. Bei der Wahl der Veranstaltungsorte ist auf eine Entlastung der Innenstadt zu achten, die Berücksichtigung weiterer Stadtbezirke durch die Stabsstelle Event ist wünschenswert.

Das Ergebnis der Bewerbung ist dem AVR und Finanzausschuss vorzulegen.

 


Abstimmungsergebnis (geheime Abstimmung):

Insgesamt abgegebene gültige Stimmen:                               82

Ja-Stimmen                                                                                   42

Nein-Stimmen                                                                              37

Enthaltungen                                                                                 3

Mehrheitlich in geheimer Abstimmung zugestimmt.

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Anmerkung:
Geheime Abstimmung auf Antrag von RM Joisten