Beschluss:

 

1.    Der Rat beschließt die Einführung eines Kulturraummanagements und beauftragt die Verwaltung, vorbehaltlich des Inkrafttretens der Haushaltssatzung 2023/2024 mit der Einrichtung einer Stabsstelle „Kulturraummanagement“ (KRM) im Dezernat Kunst und Kultur.

 

Die benötigten Finanzmittel für den Betrieb der Stabsstelle „Kulturraummanagement“, für Beteiligungsformate und die Bewirtschaftung von Ateliers und Proberäumen in Höhe von 1,15 Mio. € in 2023, 1,08 Mio. € in 2024 sowie 0,77 Mio. € ab 2025 werden über den Teilergebnisplan 0416-Kulturförderung bereitgestellt. Das Dezernat Kunst und Kultur wird im Rahmen des Haushaltsplanaufstellungsprozesses 2023/2024 die benötigten Aufwandsermächtigungen in den jeweiligen Haushaltsjahren innerhalb des dann zugewiesenen Budgets, ggf. durch Umschichtung, vorsehen. 

 

2.    Der Rat erkennt folgenden Mehrstellenbedarf grundsätzlich an:

 

a.    1,0 Verwaltungsbeschäftigte/r EG 14, Fg. 1 TVöD

b.    1,0 Ingenieur/in EG 12, Fg. 1 TVöD

c.    1,0 Verwaltungsbeschäftigte/r EG 11 TVöD

d.    1,0 Stadtamtmann/-frau BGr. A11 LBesG NRW

e.    0,5 Verwaltungsbeschäftigte/r EG 7 TVöD.

 

Die jeweils abgebildete Stellenwertigkeit stellt eine Bewertungseinschätzung dar; die Stellenbewertungen werden im Nachgang festgelegt. Die Realisierung der Stellenmehrbedarfe steht unter Haushalts- und Finanzierungsvorbehalt. 3,8 weitere Stellen werden mit ihren KRM-spezifischen Aufgaben vom Kulturamt in die Stabsstelle übertragen.

 

 


Abstimmungsergebnis:

 

Der Ausschuss für Kunst und Kultur verweist die Vorlage ohne Votum mit erneuter Wiedervorlage in die nachfolgenden Gremien.