TOP Ö 4.3: Sanierung der Lehrschwimmbecken Erlenweg und Nürnberger Straße

RM Köhler erläutert die Antragstellung in Anlehnung an die Antragsbegründung. RM Thelen und RM Bosbach halten den Antrag für überflüssig, da ihres Erachtens bereits Verhandlungen zwischen KölnBäderGmbH und Verwaltung zur Problemlösung geführt werden. RM Wolf hält die Antragstellung mit Blick auf die Qualität der Verhandlungsposition der Sportveraltung für wichtig und richtig. RM Kron verweist auf eine Stellungnahme zur Anfrage in der Sitzung der Bezirksvertretung Ehrenfeld, wonach die Sanierungarbeiten Erlenweg in der Zeit von Herbst 2008 bis Frühjahr 2009 ( 18. KW ) durchgeführt werden sollen. Frau Dr. Klein führt ergänzend hierzu aus, dass ca. 75% des Vereinssports – bezogen auf die Turnhallennutzung – über die Grundschule Am Pistorhof kompensiert werden. Zur Situation Nürnberger Straße erklärt Frau Dr. Klein, dass laut Gebäudewirtschaft mit den Sanierungarbeiten nach derzeitigem Planungsstand im April 2009 zu rechnen ist, jedoch eine Kompensation für das Lehrschwimmangebot bisher schwierig ist. Frau Dr. Klein verweist noch auf ein diesbezügliches Rundschreiben der Schulverwaltung. Der Vorschlag von RM Köhler, mit Blick auf die Stärkung der Sportverwaltung bis zur nächsten Sitzung einen interfaktionellen Antrag vorzubereiten, wird nicht unterstützt.

Unabhängig hiervon wird jedoch interfraktionell die Notwendigkeit gesehen, dass das Sanierungsmanagement mit Blick auf plan- und kalkulierbare Nutzungszeiten für Schul- und Vereinssport optimiert werden muss, insbesondere was die rechtzeitige Zeit- und Massnahmenplanung anbetrifft.

 

Beschluss:

 

Der Ausschuss beauftragt die Sportverwaltung in Abstimmung mit der KölnBäder GmbH, den nutzenden Vereinen und Schülerinnen und Schülern der Schulschwimmbäder im Erlenweg in Bickendorf und der Nürnberger Straße in Höhenberg Wasserflächen zur Kompensation während der Sanierung der Lehrschwimmbecken zur Verfügung zu stellen. Hierfür eventuell entstehende Kosten sind aus dem Sportetat zu decken.

 


Abstimmungsergebnis:

 

Mehrheitlich gegen die Stimmen der CDU-/FDP-Fraktion abgelehnt