TOP Ö 7.6: Entwicklung und Umsetzung eines Modell-Projektes zur Qualifizierung von Integrationslotsen und Mittelfreigabe entsprechender Haushaltsmittel in 2009

Beschluss: ungeändert beschlossen

Beschluss:

 

Der Jugendhilfeausschuss - Ausschuss für Kinder, Jugend und Familie – empfiehlt dem Finanzausschuss, folgenden Beschluss zu fassen:

 

Zur Fortführung und Umsetzung des in 2008 begonnen Integrationslotsenprojektes werden die bisher am Projekt beteiligten Integrationsagenturen

·        Arbeiterwohlfahrt Bezirksverband

·        Caritasverband für die Stadt Köln

·        Vingster Treff (DPWV)

·        DRK Zentrum

·        LV Synagogengemeinde Köln

beauftragt, das ressortübergreifende Konzept gemäß der beigefügten Anlage (Anlage 1) umzusetzen.

Die Durchführung der Maßnahme als zweisprachige Qualifizierung in den am häufigsten gesprochenen Herkunftssprachen der zugewanderten Bevölkerungsgruppen (speziell türkisch und russisch, bei Bedarf auch in Teilen) ist dabei zu prüfen und nach Möglichkeit umzusetzen.

Die Umsetzung soll mit Priorität in den bereits eingerichteten Sozialräumen erfolgen. Darüber hinaus sind aber auch die Stadtteile in Betracht zu ziehen, die nicht sich nicht in einem der definierten Sozialräume befinden, aber einen hohen Migrantenanteil aufweisen.

Ein gemeinsamer Auswertungsbericht der Träger mit Aussagen zu Wirksamkeit und Perspektiven der Verstetigung sind den zuständigen Fachausschüssen nach Beendigung des Projektes kurzfristig vorzulegen.

 

Die Verwaltung wird ermächtigt, die Mittel in Höhe von 25.000 Euro in 2009 an die oben genannten beauftragten Träger zu vergeben. Die Mittel stehen im Teilergebnisplan 0501, Soziale Hilfen, bei Teilplanzeile 15, Transferaufwendungen, zur Verfügung.

 

Der Beschluss erfolgt vorbehaltlich der Zustimmung des Integrationsrates.

 

Der Finanzausschuss stimmt der Mittelfreigabe zu.

 

 

Anmerkung: Anlage 1 der Beschlussvorlage ist der Niederschrift nicht nochmals beigefügt.  


Abstimmungsergebnis:

 

Einstimmig zugestimmt.

 

Anmerkung: Herr Pfarrer Decker nimmt weder an der Beratung noch an der Abstimmung teil.