TOP Ö 4.3: Oberflächenwiederherstellung Nord-Süd Stadtbahn
hier: Erweiterter Planungsbeschluss für die Umgestaltung des Hermann-Joseph-Platzes, Elogiusplatzes und Augustinerplatzes sowie die Wiederherstellung der Straßenflächen und der oberirdischen Stadtbahntrasse, Haltestelle Heumarkt, Baustein 4

geänderter Beschluss:

1.    Der Verkehrsausschuss nimmt die Vorentwurfsplanung des Hermann-Joseph-Platzes, Elogiusplatzes und Augustinerplatzes zur Kenntnis und beauftragt die Verwaltung, die Ausführungsplanung zu erstellen und die Umgestaltung der Plätze nach Räumung der Baustelleneinrichtungsflächen – auch dem Gestaltungsbeirat und dem Stadtentwicklungsausschuss - zur Beschlussfassung vorzulegen. Mit der KVB sind die erforderlichen Abstimmungen aufzunehmen, damit im Rahmen der Baugrubenverfüllung und des Leitungstiefbaus wesentliche Bestandteile des Straßenoberbaues so hergerichtet werden, dass später ein kostengünstiger und einfacher Endausbau erfolgen kann.

 

2.    Der Verkehrsausschuss stimmt der geänderten Verkehrsführung im Knotenpunkt Cäcilienstraße/Kleine Sandkaul zu und beauftragt die Verwaltung, dieses Konzept im Rahmen der Oberflächenwiederherstellung Nord-Süd Stadtbahn umsetzen zu lassen.

 

3.    Die Verwaltung wird beauftragt die erforderlichen Abstimmungen mit der KVB aufzunehmen um sicherzustellen, dass im Rahmen des städtebaulichen Masterplans Innenstadt bei der Wiederherstellung der oberirdischen Gleisanlagen ein Rasengleis mit Mittelmasten zwischen der Hohe Straße und der Straße Kleine Sandkaul angelegt wird.

 

Bei der Ausführungsplanung sind folgende Anregungen der Bezirksvertretung

Innenstadt und des Verkehrsausschusses zu berücksichtigen:

 

1.    Die Führung des Radverkehrs erfolgt auf markierten Radfahrstreifen auf der Fahrbahn und nicht auf hochbordig angelegten Radwegen. Die Planung zur nördlichen Seite der Pipinstraße zwischen Große Sandkaul und Hohe Straße wird dahingehend modifiziert. Die Verwaltung wird zudem beauftragt zu prüfen, wie der nach Osten führende Radweg nicht erst ab Kasinostraße, sondern bereits ab der Nord-Süd-Fahrt auf der Fahrbahn geführt werden kann. Gegebenenfalls muss hierfür die lange Spur zur Wendefahrt vor der Hohe Straße verkürzt werden. Auf die Rampenführung im Osten der Pipinstraße Richtung Deutzer Brücke wird verzichtet, der nach Osten fahrende Radverkehr weiterhin auf der Fahrbahn geführt (analog Deutzer Brücke vor Heumarkt).

 

2.    a) Auf die dritte Fahrspur der Pipinstraße Richtung Westen zwischen Kleiner Sandkaul und Hohe Straße wird verzichtet. Stattdessen wird diese Fläche zur Einrichtung eines bislang nicht vorgesehenen Bürgersteigs entlang des U-Bahn-Ausgangs umgenutzt.

b) Die Verwaltung wird beauftragt zu prüfen, ob die Verlagerung des Taxistands Hohe Straße vor das Hotel Intercontinental sinnvoll ist, auch um in der Hohe Straße eine Entlastung zu erreichen. Darüber hinaus soll geprüft werden, ob eine Gestaltung der Hohe Straße zwischen Burghöfchen und Cäcilienstraße analog Breite Straße möglich ist.

 

3.    Beim Überweg Hohe Straße soll die Führung des nach Süden fahrenden Radverkehrs nicht auf der Verkehrsinsel erfolgen (Konfliktpotential mit dem Fußgängerverkehr), sondern auf der Fahrspur der Linksabbieger. Eine Begradigung der Wegeführung ist hier zu begrüßen. Im Rahmen der Prüfung der Radverkehrsführung nach Norden ist eine Führung via Hohe Straße – Burghöfchen – Große Sandkaul in Erwägung zu ziehen. Sowohl eine Führung über den Augustinerplatz als auch über die Gürzenichstraße birgt zu große Konfliktpotentiale mit dem Fußgängerverkehr, wie sich an der derzeitig schon geltenden Radwegführung in die Gegenrichtung zeigt.“

4.   Die Verwaltung wird gebeten, Aufstellflächen für Radfahrer an der Ampelanlage Kleine Sandkaul sowie überfahrbare Schutzstreifen für Radfahrer vorzusehen.

5.   Die KVB wird gebeten zu prüfen, ob auf den geplanten Z-Überweg am Elogiusplatz verzichtet werden kann; stattdessen soll eine gradlinige Wegeführung ermöglicht werden.

 

 

 

 


Abstimmungsergebnis: Einstimmig zugestimmt