Anfrage der CDU-Fraktion: Radführung Frankfurter Straße Wahn


Beschluss: Kenntnis genommen


  1. Der neue Fahrradschutzstreifen ist kurz vor der Einmündung „Auf dem Acker“ durch den Bürgersteig eingeengt. Auf knapp 55 cm.

Es gibt keinen Hinweis für den Radfahrer auf dem Schutzstreifen, dass sich seine Spur plötzlich verändert und dass der Radfahrer mit einem hineinragenden Bordstein rechnen muss, der plötzlich in seinem Schutzstreifen auftaucht und seine Fahrspurbreite auf die Hälfte reduziert. (s. Foto)

Wie soll sich der Radfahrer hier verhalten? Insbesondere in der nun beginnenden „dunklen Jahreszeit“. Die Beleuchtungsanlagen befinden sich allesamt auf der gegenüberliegenden Straßenseite. Die Ausleuchtung dieser Engstelle ist in der Dunkelheit also nicht gegeben.

Warum wird diese Einengung von der Fachverwaltung nicht als Gefahrenstelle für den Radverkehr gesehen?

 

Foto der Engstelle auf der Frankfurter Straße

 

 

 

 

  1. Der Schutzstreifen für Radfahrer auf der Frankfurter Straße von dem Kreisel „Frankfurter Straße/ Nachtigallenstraße/ Am Bahnhof“ bis zur Kreuzung „Frankfurter Straße/ Heidestraße/ St.-Sebastianus-Straße“ wird mehrfach unterbrochen (siehe nachfolgende Fotos). Es gibt keine sichtbaren Gründe. An anderen Stellen der neu markierten Strecke verlaufen Fahrradschutzstreifen und markierte Parkbuchten/ Stellplätze parallel zueinander.

Weshalb stellt hier die Fachverwaltung die Markierung ein? Wie soll sich hier der Radfahrer verhalten? Oder muss der Radfahrer hier besonders achtsam sein? Wenn ja, worauf?

 

 

 

Foto zeigt die Frankfurter Straße in Höhe Steinackerstraße

 Foto zeigt einen Abschnitt der Frankfurter Straße zwischen Poststraße und Burgallee

 

 

  1. An der Frankfurter Straße wurde in der 38. Kalenderwoche ein Gerät zwischen „Fasanenweg“ und „Auf dem Acker“ installiert zur verkehrlichen Datenerhebung.

Welchen Anlass gibt es an dieser Stelle, Daten zu erfassen und welche Daten werden hier erhoben?

 

  1. An der Frankfurter Straße sind durch die neue Markierung der Fahrbahn die Hälfte der Parkplätze für Anwohner weggefallen. Besonders im Bereich zwischen der Kreuzung „Frankfurter Straße/ Heidestraße“ bis zum „Krausbaum“.

Welche Möglichkeiten sieht die Verwaltung, zusätzlichen Parkraum auf dem Bürgersteig oder unter Einbeziehung von Teilen des Bürgersteiges zu schaffen (wie auch das Beispiel des nachfolgenden Fotos zeigt)? Wieviel Stellplätze könnten so geschaffen werden?

                                              

 

 

  1. Die neue Querungshilfe auf der Frankfurter Straße in Höhe „Fasanenweg“ wurde am 26.02.2008 von der Bezirksvertretung Porz beschlossen. Der Beschluss sah vor, innerhalb der Stellplätze eine Aufstellfläche für Fußgänger zu errichten.

Jetzt 2016 wurde die Querungshilfe errichtet. Die Aufstellfläche für Fußgänger fehlt. Die Parkplätze fehlen.

Die Querungshilfe befindet sich nicht mittig auf der Frankfurter Straße, sondern wurde westlich versetzt. Auf dieser westlichen Seite gibt es eine Häuserschlucht, die den Verlauf der Straße einengt. Der Bürgersteig wird schmaler. Es existiert keine Beleuchtung auf dieser Straßenseite. Es gibt eine Ein- Ausfahrt zu einem Parkplatz ohne Abstand zu der Querungshilfe. Ein Fahrradschutzstreifen fehlt.

Die Frankfurter Straße ist eine Bundesstraße. Sie ist stark befahren von PKW, LKW, Bussen des ÖPNV und landwirtschaftlichen Fahrzeugen. Die neue Fahrbahnbreite leitet die großen Zugmaschinen wie z. B. von Saint Gobain Glas aus Porz und auch große Gelenkbusse des ÖPNVs direkt an den Bürgersteig. Die Bürgersteigkante ist in diesem Bereich abgeflacht, da es hier einige Ein- und Ausfahrten gibt. Besonders in der Dunkelheit ist auf diesem unbeleuchteten Bürgersteig die Sicherheit des Fußgängers nicht mehr gewährleistet.

Auf der östlichen Straßenseite mündet der „Fasanenweg“ in die Frankfurter Straße. Hier wird der Fahrradschutzstreifen vom Fahrbahnrand in die Fahrbahnmitte geführt. Auf der Fahrbahnmitte endet die Fahrradschutzstreifenmarkierung.

Der Verlauf der Frankfurter Straße in diesem Bereich ist sehr unübersichtlich und für Radfahrer gefährlich. Durch die neue Verkehrsführung wird dies noch verschärft.

Sind diese geschilderten Tatsachen gewollt?

 

 

(Bilder: privat)