Vierzehnter Statusbericht zum Ausbau der Kindertagesbetreuung in Köln


Beschluss: Kenntnis genommen


Die Bezirksvertretung Rodenkirchen nimmt die Mitteilung zur Kenntnis.

 

Herr Heinzlmeier bittet, da sich die Versorgungssituation (mit neuen Kindertagesstätten) in der Stadt Köln erneut „... nicht verbessern konnte ...“, nachfolgende Fragen zu beantworten:


- Kann bei einer Beschleunigung der Verfahrensabläufe auf 4-5 Monate der Ausbaubedarf für die U3-Betreuung bei bestehender Bevölkerungsprognose in der Stadt Köln tatsächlich gedeckt werden?

 

- Welche Alternativen beabsichtigt die Verwaltung darüber hinaus, falls die Option „Beschleunigung der Verfahrensabläufe“ nicht realisiert werden kann?

 

- Welche Folgerungen gibt es für den Bau einer Kita einschl. U3-Betreuung für den Stadtteil Immendorf - aufgrund der o.a. „extrem angespannten Situation im Rahmen der Ausbaubedarfe“ und für eine mögliche Entlastung durch dafür bereits 2 angemeldete Flächen (siehe Beantwortung einer Anfrage der CDU-Fraktion vom 23.01.2017 durch die Verwaltung)?

 

Beschluss: Kenntnis genommen


Bezirksvertreter Müller (CDU-Fraktion) stellt zu dieser Mitteilung folgende Fragen:

 

1.    Warum sind bei diesem Statusbericht nicht alle Anlagen aus dem 13. Statusbericht beigefügt? Insbesondere die nach Stadtteilen / Stadtbezirken differenzierenden Versorgungssituationen (Anlage 1 und 2 aus 13. Statusbericht) sowie der Ausbaubedarf nach Stadtteilen (Anlage 5 aus 13. Statusbericht) fehlen zur Bewertung des aktuellen Ausbaustatus. Im Hinblick auf die weiterhin schlechte Versorgungsquote im Stadtbezirk Kalk wird dringend um Lieferung in jedem Statusbericht gebeten. Sofern es zu einer Erleichterung der Verwaltung führt, wäre auch eine Stadtbezirksquote, differenziert nach Ü3 und U3 ausreichend.

2.    Wie hoch ist die Quote der kirchlichen Träger gemessen an der Grundgesamtheit der Kita-Plätze (!) (nicht der Einrichtungen) für U3 und Ü3?

3.    Es fehlt eine Bewertung der Verwaltung, dass die Versorgungsquote der Ü3-Betreuung unter 100 % gesunken ist, daher die Frage, wie die Verwaltung hier gedenkt gegen zu steuern bzw. Was zu einer Verschlechterung der Quote ggü. dem 13. Statusbericht geführt hat?

4.    Was waren die Gründe für die abermalige Verschiebung der KiTa-Öffnung in der Andreas-Hermes-Str. 5. Ist eine KiTa-Öffnung für das 3. Quartal 2018 definitiv gesichert?

5.    Ist es richtig, dass es in Anlage 1 (neue Kitas in 2017/2018) keine neuen KiTas ggü. 13. Statusbericht gibt?

6.    Bei Anlage 2 (Neue Kitas in 2018/2019) ist es sehr erfreulich, dass die Verwaltung nun nach Eröffnungsquartalen differenziert, dies hilft sehr! Daher tut es mir fast schon leid, dass sich dadurch Nachfragen ergeben: Wie erfolgt die Kommunikation mit den Eltern, wenn Kita erst nach Beginn des Kita-Jahres eröffnet? Obliegt dies nur dem Träger oder ist dies auch Verantwortung der Stadt? Beispiel: Nach eigener Wahrnehmung suggeriert Fröbel für die geplante Einrichtung in der Porzer Straße in Rath/Heumar unverändert eine Öffnung zum August 2018, laut Bericht der Verwaltung ist eine Öffnung erst für Q1 2019 geplant.

7.    Ist der Verwaltung bekannt, ob die jeweiligen Kitas zu dem Planöffnungstermin in voller Größe an den Start gehen oder ob – z.B. auf Grund von Personalmangel – mit einer geringeren Gruppenanzahl gestartet wird?

 

Die Bezirksvertretung Kalk nimmt die Mitteilung zur Kenntnis.